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Konferenz Gute Arbeit - Begrüssung in Leichter Sprache

Landeshaus Münster, 18.4.2015

Gute Arbeit für Menschen mit Behinderung - das muß drin sein!

So heißt der Titel unserer heutigen Veranstaltung.

Ich begrüsse Sie und Euch ganz herzlich.

Mein Name ist Rolf Kohn.

Ich bin Sprecher der Fraktion DIE LINKE. in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe.

 

Verehrte Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Gute Arbeit - was ist das?

Gute Arbeit geschieht ohne Leistungsdruck.

Gute Arbeit braucht ein gutes Arbeitsklima.

Gute Arbeit braucht einen guten Lohn.

 

Gute Arbeit braucht einen sicheren Arbeitsplatz.

Gute Arbeit braucht gute Arbeitsbedingungen.

Das ist gute Arbeit für alle Menschen!

Arbeitsplätze müssen dem behinderten Menschen angepasst werden.

Der Mensch ist wichtig.

 

Meine Damen und Herren.

Gute Arbeit für Menschen mit Behinderung?

Was ist das Besondere?

Was ist anders?

 

Menschen mit Behinderung brauchen einen barrierefreien Arbeitsplatz.

Eine Rollifahrerin braucht einen Betrieb ohne Treppen.

Ein psychisch erkrankter Mensch braucht einen Arbeitsplatz ohne Druck.

Menschen mit einer Lernbehinderung brauchen einfache und klare Arbeitsstrukturen.

 

Meine Damen und Herren!

Das hat positive Folgen für alle Menschen im Betrieb.

Arbeiten soll ruhiger werden.

Alle Menschen sollen einen guten Arbeitsplatz haben.

Alle Menschen sollen ihre Fähigkeiten entfalten können.

 

Alle Menschen sollen sich bei der Arbeit wohlfühlen.

Arbeit muss menschen-freundlich gestalten werden.

Der Mensch ist wichtiger als der Gewinn.

 

Meine Damen und Herren!

Gute Arbeit für Menschen mit Behinderung- das muß drin sein!

Das muß drin sein!

So heißen viele Veranstaltungen unserer Partei.

Diese kommen in den nächsten Monaten.

Gutes Leben das muß drin sein.

 

Alles Andere ist zu wenig!

Das ist das Mindeste.

Das ist ein Menschenrecht.

 

Wir sagen, Arbeit ist ein Menschenrecht.

Gute Arbeit ist ein Menschenrecht.

Und das ist das Mindeste.

 

So steht es in der UN-Behindertenrechtskonvention.

Die Gesellschaft muß sich nach dem behinderten Menschen richten.

Nicht der Mensch nach der Gesellschaft.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

Gute Arbeit für Menschen mit Behinderung muß gefördert werden.

Arbeitsplätze in Integrationsbetrieben zu schaffen kostet Geld.

Der Mindestlohn in Werkstätten muß staatlich finanziert werden.

Arbeitsassistenz kostet Geld.

 

Am Mittwoch war Sozialausschuss.

Die Verwaltung des LWL hat einen Plan vorgelegt.

Die Einnahmen aus der Ausgleichsabgabe reichen nicht mehr.

Die Verwaltung will viel weniger Geld für Arbeitsplätze von Menschen mit Behinderung ausgeben.

Neue Arbeitsplätze in Integrationsbetrieben will der LWL nicht mehr fördern.

 

Wir LINKE wollen das nicht.

Wir wollen, daß die Ausgleichsabgabe erhöht wird.

Das fordert der Paritätische Wohlfahrtsverband.

Wir wollen dafür kämpfen.

 

Wir LINKE haben ein Papier beschlossen.

Die Ausgleichsabgabe muß erhöht werden.

Geld aus Steuern soll für Arbeitsplätze genommen werden.

Das Papier soll auch von anderen Fraktionen unterstützt werden.

 

Mehr Geld muss her.

Wir brauchen mehr gute Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.

Das muß drin sein.

Gute Arbeit ist ein Menschenrecht.

 

Ich freue mich auf eine interessante Veranstaltung.

Das kann drin sein.

Wir müssen alle mitmachen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.